Lasermedizin Besenreiser

Besenreiser werden von vielen als kosmetisch störend empfunden. Größere Krampfadern können zwar durch Veröden (Spritzen) oder Ziehen entfernt werden. Bei kleinen, verästelten Besenreisern sind diese Methoden jedoch häufig nicht möglich.

Die Behandlung mit dem grünen Laser ist bei Gefäßveränderungen eine wirkungsvolle Methode. Der hochenergetische grüne Laserstrahl durchdringt die oberste Hautschicht und entfaltet seine Wirkung im roten Blutfarbstoff (Hämoglobin). Unerwünschte Blutgefäße können so gezielt verödet werden.

Bei Besenreisern dringt der Laserstrahl durch das umliegende Gewebe und entfaltet seine Wirkung direkt in der Vene. Der Blutdurchfluss wird gestoppt, und die Besenreiser werden vom Körper selbst abgebaut. Nach der Behandlung können zunächst noch Schatten der Venen sichtbar bleiben. Diese verschwinden jedoch nach einigen Wochen.

  • Die Laserbehandlung ist schmerzarm.

  • Die Abheildauer ist kurz.

  • Das Verfahren ist ohne chemische Zusätze oder Spritzen.

Bei größeren Gefäßen oder Flächen sind unter Umständen mehrere Behandlungen notwendig, wobei auch hier die Nebenwirkungen meist minimal sind.

vor/nach der Behandlung

Sonnen- und solariumgebräunte Haut eignet sich nicht für die Laserbehandlung. Vermeiden Sie nach der Behandlung direkte Sonnenbestrahlung und Solariumbesuche für eine Dauer von 6 Wochen. Sollte dies unvermeidbar sein, muss der therapierte Bereich mit einem Sunblocker LSF 50 + abgedeckt werden.

Bis zu einer Woche nach der Laserbehandlung von Gefäßen und Besenreiser sollte eine starke Erwärmung der behandelten Haut vermieden werden. Bitte verzichten Sie in dieser Zeit auf einen Saunabesuch oder Sport mit starker Anstrengung.